© 2022 HEIDI PFOHL I PHOTOGRAPHY & MEDIA ARTIST

IMPRESSUM

photography & media artist

photography researcher

02.09. – 17.09.2023

Zwei Kameras, einander betrachtend

 

Trotz des andauernden Verschwindens analoger Medien, bildet sich gegenwärtig eine neue Aufmerksamkeit für diese – Nostalgie angesichts ihrer Ästhetik, optischen Erscheinung und Haptik, technisches Interesse an ihrer Mechanik, Ideen einer zeitlichen Entschleunigung, Milderung medientechnologischer Entwicklungen oder sogar der Versuch einer Verweigerung fortschreitender Digitalisierung, Gedanken zur Nachhaltigkeit und Fragen der Erinnerungskultur.

 

NICO e.V. / nippes contemporary (BOHDE Fenster)

Florastr. 65

50733 Köln-Nippes

 

Samstag 02.09.2023 // 15-18 Uhr Vernissage

 

Sonntag 17.09.2023 // 15-18 Uhr Finissage

16 Uhr Lecture Performance: Die Apparative Stimme

 

 

22.10.2022, 9.30-18 Uhr, Stadtarchiv Köln

Die Geste des Zeigens – Fotoalben im Archiv

 

und umsetzen zu dürfen – Save the Date!

 

Unter dem Titel The History and Us findet am Samstag, den 22. Oktober in Kooperation

mit der DGPh/Sektion Geschichte und Archive und dem Rheinischen Bildarchiv Köln im

Rahmen des Programms Artist Meets Archive #3 der Internationalen Photoszene Köln das

Symposium Die Geste des Zeigens – Fotoalben im Archiv statt, das sich neben dem

übergeordneten Thema des Archivs insbesondere der Frage nach einer Bedeutung von

Fotoalben für fotografische Archive widmet.

 

Mit wachsendem Interesse für materielle Voraussetzungen des Sammelns und

Archivierens, gewinnen mittlerweile auch Fotoalben die Aufmerksamkeit von Museen,

Archiven und Fachmagazinen. Angefangen bei der Materialität eines Fotoalbums und

seiner Abgrenzung zu anderen Medien, seiner privaten oder öffentlichen Funktion und

seiner kulturellen Praxis; über die Auslotung seiner möglichen Grenzen, seiner medialen

Inszenierungsformen und den Praktiken eines künstlerischen Gebrauchs; bis hin zu

Fragen seiner Verwendung in Archiven und Präsentation in Museen, seiner Aufarbeitung,

Restaurierung und Digitalisierung – das Fotoalbum wirft unterschiedliche

Gebrauchsweisen und vielseitige Möglichkeitsräume auf, denen sich aus verschiedenen

Perspektiven genähert wird und die Gesten des Zeigens in den Blick nimmt.

 

Das Symposium wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des

Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW und die Stadt Köln.

 

Edition Matjö

 

Heidi Pfohl #digitalcapturesofanaloguecameras

Edition Matjö 2022

Postkarte

Format ca. 10 x 15 cm

Auflage: 100, numeriert

Preis: 2,50 €

 

 

10.03. bis 07.04.2022

#digitalcapturesofanaloguecameras f/2

 

Die Ausstellung #digitalcapturesofanaloguecameras f/2 zeigt das seit 2019 laufende

Instagram-Projekt der Künstlerin Heidi Pfohl, bei dem analoge Kameras als sachlich

portraitierte Objekte fotografiert werden, die dem Prinzip der Frontalität folgen. Die

Hashtags geben dabei genaue Informationen zu Kamera, Hersteller, Produktionsjahr,

Aufnahmeformat und Gewicht, wodurch die Arbeit zu einem Archiv analoger Apparate

wird. Sind die Kameras auf Instagram aber nur für einen kurzen Moment zu sehen bevor

sie in der Menge fotografischer Bilder wieder verschwinden, so bleiben sie im

Ausstellungsraum als sichtbare Archivare erhalten.

 

Matjö – Raum für Kunst

Matthiasstr. 15

50676 Köln

 

 

Edition Fuhrwerkswaage

 

Heidi Pfohl #digitalcapturesofanaloguecameras

Edition Fuhrwerkswaage 2021

Pigmentdruck auf Fine Art Papier

Format ca. 32 x 50 cm

Auflage: 12 + 2 AP

Preis: 150 €

 

 

 

01. bis 30. Juni 2021

#digitalcapturesofanaloguecameras

 

 

#digitalcapturesofanaloguecameras zeigt analoge Kameras, digital fotografiert, auf Instagram. Die jeweiligen Hashtags geben genaue Informationen zur dargestellten Kamera, ihrem Namen und ihren Herstellern, ihrem Produktionsjahr, ihrem Aufnahmeformat und ihrem Gewicht, sowie ein paar Tipps zur Fotopraxis. Damit bildet die Arbeit ein Archiv analoger Apparate, die zwar vermehrt in Vergessenheit geraten, jeden Dienstag aber mit einem Instagram-Post zu neuer Sichtbarkeit gelangen. Im Studio und mit entsprechender Beleuchtung fotografiert erhalten die Kameras hier eine Bühne ihrer eigenen Repräsentation – ähnlich jener repräsentativen Fotografien, die sie selbst in vergangenen Zeiten aufgenommen haben. Für einen kurzen Moment zeigen sie sich im Instagram-Feed der breiten Öffentlichkeit, um anschließend in der Fülle fotografischer Bilder auf Instagram wieder in Vergessenheit zu geraten und nur noch als quadratische Archivare zurück zu bleiben. In der MOUNTAINVIEW Gallery wird eine Auswahl von 9 Fotografien gezeigt.

 

MOUNTAINVIEW Gallery

Kunstraum Fuhrwerkswaage

Bergstr. 79

50999 Köln-Sürth

 

Die Ausstellung findet im Außenbereich statt, ist 24/7 geöffnet und coronakonform zu besuchen.

 

Kurzinterview für dieMotive:

Neuerscheinung

Artists’ Books for Everything / Künstlerbücher für Alles

 

Endlich erschienen: Der 848 Seiten starke Katalog zur gleichnamigen Ausstellung in der Weserburg – Museum für moderne Kunst Bremen 2017. Der Katalog enthält Abbildungen von 401 Künstlerbüchern, eingesandt als Reaktion auf den internationalen Call for Artists‘ Books des Zentrums für Künstlerpublikationen, sowie jeweils einen ausgefüllten Fragebogen zum Buch in Faksimile. Vertreten war ich bei der Ausstellung mit meiner Publikation White lines shooting by, on the pavement like the sky (2011).

 

Neuerscheinung

Journal der Kunsthochschule für Medien Köln No. 12:

Mut und Melancholie

 

Ich freue mich Teil der letzten Ausgabe des Journals der Kunsthochschule für Medien Köln zu sein: Unter dem Titel „Die Patina des Kontakts – Über die indexikalische Beschaffenheit von Räumen der Psychiatrie“ schreibe ich über Wände als Indexmodelle und ihre Lesbarkeit. Unterstützt wird mein Beitrag durch meine Arbeit „Wand/Index“ (2019), die ebenso in der zwölften Ausgabe des KHM Journals publiziert wurde.

 

Verlag der Kunsthochschule für Medien Köln

Herausgeber: Hans Ulrich Reck

Redaktion: Heike Ander, Konstantin Butz, Andreas Henrich, Heidrun Hertell, Hans Ulrich Reck

Auflage: 2.500

ISBN 2199-9406

 

2019 ff.

#digitalcapturesofanaloguecameras

 

Endlich auf Instagram und das mit einem kleinen Exklusiv-Projekt...

21. - 22. September 2019

Offene Ateliers Köln

 

Bildende Künstler*Innen öffnen in Köln im Rahmen der Offenen Ateliers als Teil des Kölner Kultur­herbstes ihre Ateliers und ermög­li­chen spannende Einblicke in die Entste­hungs­pro­zesse ihrer Arbeit, die Mannig­fal­tig­keit der Kölner Kunst­szene und bieten die Möglich­keit für ein Gespräch. 2019 gibt es einen Schwerpunkt zur Fotografie, zu diesem Anlass ist Heidi Pfohl in diesem Jahr zu Gast im Atelierhaus Merkenich.

 

Atelierhaus Merkenich

Unterer Herbstweg 22

50769 Köln

 

Fr & Sa jeweils 12 bis 18 Uhr

 

Weitere Infos:

03. Juni - 06. August 2017

Künstlerbücher für Alles

 

Eröffnung am Freitag, den 02. Juni 2017 um 19 Uhr

 

Mit einen „Call for Artists‘ Books“ lud das Zentrum für Künstlerpublikationen Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt ein, sich mit einem Werk an dieser internationalen Ausstellung zu beteiligen. Es werden Künstlerbücher gezeigt, die in den letzten fünf Jahren entstanden sind. Die Ausstellung möchte so einen Überblick über die aktuelle Entwicklung und Verbreitung des Künstlerbuches geben und die Vielfältigkeit dieses Genres aufzeigen.

 

Zentrum für Künstlerpublikationen

Weserburg ⎜Museum für moderne Kunst

Teerhof 20

28199 Bremen

 

Weitere Infos zur Ausstellung:

Künstlergespräch mit Jens Standke

 

Künstlergespräch zwischen Heidi Pfohl und Jens Standke im Rahmen seiner

Einzelausstellung 028_Bonn on Tape:

 

das Esszimmer Raum für Kunst+

Mechenstrasse 25

53129 Bonn-Kessenich

 

[wände] - Eine Ausstellung zu Wahnsinn, Psychiatrie und Raum

 

Eröffnung am Donnerstag, den 09. April 2015 um 18 Uhr

im Hörsaal des Fritz Schumacher-Hauses des UKE Hamburg

 

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Krankheit, Mensch und Raum? Wie verhalten sich psychische Erkrankungen und die zur Behandlung eingerichteten Räume zueinander? Was erzählen die Räume einer Psychiatrie über den Umgang mit psychisch erkrankten Menschen? Und welche Spuren hinterlassen die Betroffenen in diesen ihnen oft fremden Räumen?

Diesen und anderen Fragen geht die Künstlerin Heidi Pfohl in ihren Arbeiten nach: Ihr Objektiv richtet sie auf Räume der Psychiatrie, zeigt die Vielgestaltigkeit derselben und verweist auf die historischen und mythologischen Ursprünge, die spezifische Umgangsformen mit psychisch Kranken bis heute prägen und sich in den Raum einschreiben. Ein zentraler Moment ihrer Fotografien liegt auf der Ambivalenz von Innen und Außen und welchen räumlichen Ausdruck dieses Verhältnis jeweils findet: Seien es Fenster, die nicht geöffnet werden können, ein Garten, der nicht wirklich ins Freie führt, eine Glasscheibe, die den Blick in nur eine Richtung freigibt. Stehen im Fokus der Arbeit Lieu/Espace (2013) die Patientenzimmer sowie die Krisen und Ruheräume von Kinder- und Jugendpsychiatrien, so ist es in dem Werkkomplex Unter den hohen Bäumen (Enquête Psychiatrie) (2014) mit dem belgischen Ort Geel und seinem System der psychiatrischen Familienpflege eine ganze Stadt, die den psychiatrischen Raum rahmt. Pfohls Bildsprache ist klar und nüchtern, die Perspektive ihrer Kamera (vermeintlich) objektiv. Daraus erwächst jene Spannung, die den Bildern immanent ist und die ihren Ausdruck in dem Kontrast zwischen dem Sichtbaren und dem Nicht-Sichtbaren, dem Darstellbaren und dem Nicht-Darstellbaren findet. Diese Präsenz des Absenten konfrontiert den Betrachter schließlich mit seinen eigenen Vorstellungen und regt dazu an, über das Verhältnis von Wahnsinn, Psychiatrie und Raum nachzudenken.

(Dr. Monika Ankele)

 

Medizinhistorisches Museum Hamburg

am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Fritz-Schumacher Haus (Haus N30.b)

Martinistr. 52

(Eingang Frickestraße)

20246 Hamburg

 

Weitere Infos zur Ausstellung und zum Rahmenprogramm unter:

 

 

03. Oktober 2015, ab 16 Uhr

Künstlergespräch und Lesung aus der Erzählung „Die gelbe Tapete“ (Charlotte Perkins Gilman, 1892) und dem Lehrbuch „Die Behandlung gewisser Formen von Neurasthenie und Hysterie“ (Silas Weir Mitchell, 1887)